Die Römischen Bürgerkriege – Fünf Jahre, die Rom veränderten

Dieser Konflikt, der den Höhepunkt einer Krise der Römischen Republik bildete, war gleichzeitig der letzte der Republik.

Julis Caesar, der für acht Jahre in den Gallischen Kriegen gedient hatte, war mittlerweile eines der Mitglieder des ersten Triumvirats, neben  Marcus Licinius Crassus und Gnaeus Pompeius Magnus. Letzterer sollte bald einer seiner Widersacher im Bürgerkrieg werden.

Wenn der Senat Julius Caesar, der mittlerweile ein Liebling des Volkes geworden war, befahl das Kommando über seine Armee niederzulegen, marschierte Caesar stattdessen in Richtung Rom, was ihm natürlich verboten war. Pompeius floh in Richtung Süden um eine Armee aufzustellen, die Caesars Attacke abwehren sollte.

Während des fünf Jahre anhaltenden Konfliktes wurden Schlachten in Griechenland, Ägypten, Spanien, Afrika, Illyrien und natürlich Italien geschlagen. Obwohl Pompeius Caesar bei der Schlacht von Dyrrhachium schlagen konnte, unterlag er ihm in einer viel wichtigeren Schlacht.

Caesar war zahlenmäßig unterlegen aber Pompeius Wunschstrategie, den Gegner ausbluten zu lassen, wurde ihm vom Senat untersagt. Trotz einer Überlegenheit von zwei zu eins, konnte Pompeius die Schlacht von Pharsalus nicht zu seinen Gunsten entscheiden. Viele Historiker sind sich einig, dass diese Schlacht zwar den Bürgerkrieg nicht sofort beendete, aber Caesars Macht verstärkte und schließlich das Ende der Republik Roms besiegelte.

Das sollte uns allen als Erinnerung dienen, dass eine einzelne Schlacht einen großen, wenn nicht entscheidenden Einfluss auf einen größeren Konflikt haben kann – auch in Travian.

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