Es gibt kein schlechtes Wetter – Was trugen die Römer im Winter

Wenn wir so kurz vor Weihnachten aus dem Fenster schauen, wissen wir dass wir Mäntel, Mützen und Schals brauchen um uns in der winterlichen Kälte warm zu halten. Denken wir aber an die historischen Soldaten des Römischen Reiches, fällt es uns schwer zu sagen, wie sie sich genau gegen die Kälte gewehrt haben. Das typische Bild mit sandalenähnlichen Stiefeln, Tunika und Rüstungselementen sieht scheinbar keine wärmende Kleidung vor.

Wer jetzt glaubt, die römischen Soldaten, die natürlich auch im Winter und in kälteren Gebieten aktiv waren, hätten einfach den Winter frierend oder am Feuer verbracht, liegt natürlich weit daneben. Historiker wissen um mehrere Methoden der Römer, mit denen sie sich gegen Schnee, Eis und Regen gewehrt haben.

Allgemein bekannt sind zwei verschiedene Umhang-Typen: Paenula und Sagum, die aus sehr schwerem und daher warmem Stoff gefertigt werden konnten. Es gibt auch Varianten, die eine Kapuze möglich machen und somit den Kopf schützen.

Etwas überraschend mag die Tatsache sein, dass die alten Römer auch Socken nutzten und das tatsächlich recht häufig. Darüber hinaus banden sie sich Stoffe um ihre Beine und trugen Schals. Obwohl Wissenschaft und Technik große Sprünge seit der Zeit der alten Römer gemacht haben, hat sich das Konzept des Schals kaum verändert.

Die Römer wussten auch um das Zwiebelprinzip und haben mehrere Tuniken übereinander getragen um sich warm zu halten. Höchstwahrscheinlich nutzten sie auch Hüte und Mützen, Hosen allerdings galten als barbarisch. Es mag jedoch kalt genug geworden sein, dass sich die Soldaten für Wärme und gegen Mode entschieden haben.

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