From the scrolls of Allenatore

Es ist wieder einmal soweit! Karawanen von trainierten Männern aus allen Teilen von Travianland sind in Rom. Schon bald beginnen wieder die Hunger… äh nein… die Ballspiele!

Die Ballschlacht oder Pila Bellum
Drei Mannschaften kämpfen zum 20. Mal um den Weltmeistertitel. Die drei Teilnehmer sind die Großmächte: Gallier, Germanen und die Gastgeber, die Römer. Alle vier Jahre findet das Spektakel um die Ballschlacht statt. Egal ob jung oder alt, Plebejer oder Patrizier, die ausgetragenen Ballkämpfe sind bei allen beliebt. Die amtierenden Meister, so wie auch in allen bisherigen Meisterschaften, sind wir, die unschlagbaren Römer!

Elf gegen elf Männer spielen 90 Minuten mit einem Lederball. Ziel des Spiels ist es, den Ball in das leere Tor der gegnerischen Mannschaft zu treffen. Wird aus Versehen ein Tierkäfig getroffen, öffnet sich der Gitterdeckel und die Männer spielen dann pila bellum mit dem Raubtier. Diese Regelung wurde vom Imperator selbst eingeführt.

Außerdem hat sich Kaiser Nero neben der Einführung der Tierkäfige noch etwas anderes Besonderes einfallen lassen: Der Unterhaltung halber werden die Platzverweise neu ausgeführt. Diesmal sollen, ganz im Stil des Colosseo, auch Köpfe rollen, falls sich jemand unsportlich verhält. Ein bisschen schade ist das dann für das ein oder andere Spiel, wenn gegen Ende nur noch die Torhüter und hungrige Tiger übrig bleiben. Für die Zuschauer sind das die weniger spannenden Spiele.

Es gibt drei Gruppen mit jeweils vier Dorfteams. Eine Gallier-, eine Germanen- und eine Römergruppe. Aus diesen Kämpfen geht ein Gewinnerteam hervor. Dann beginnt das Finale, in der die besten drei Völkermannschaften um den Meistertitel ringen. Als Belohnung gibt es vier Jahre lang Ressourcen für das Gewinnerdorf.

Großer Favorit ist der Titelverteidiger, die kaiserliche römische Fußballmannschaft. Wieder mit dabei sind die Torschützen Ballus Maximus und Pila Pedes, beides erfahrene WM-Spieler mit kleinen Blessuren. Während Ballus vor acht Jahren durch einen Gallier eine Kopfnuss in den Bauch verpasst bekam, fehlen Pila Pedes ein paar Zehen. Seitdem ist er nicht mehr ganz so treffsicher.
Legendäre Torschützen sind die Nataren, sie wären jedoch durch den Besitz der Weltwunderdörfer sowie der Artefakte zu stark im Vorteil. Stattdessen kleiden sie das Amt des Schiedsrichters.

Mein Traum ist es, dass diese Sportart einst weltweit vergöttert wird. Met-trinkend sitzt das Volk gebannt in der Arena, in ihrer Mannschaftstracht und mit Kriegsbemalung und kauft sich hin und wieder Bildchen vom Bildhauer Panini.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *